Dieselbe Messung, für die Frage des Auftraggebers

Regierungen, Unternehmen, Stiftungen und Personen des öffentlichen Lebens beauftragen IRISP®, um zu messen, wie eine Wahrnehmung — in einer Öffentlichkeit, einer Belegschaft, einer Mitgliedschaft, einer Wählerschaft — an der Evidenz steht. Instrument, Feldprotokoll und Prüfung sind die des Instituts; Frage und Ergebnis gehören dem Auftraggeber.

Für wen

  1. Öffentliche Stellen

    Ministerien, Kommunen, Regulierungsbehörden und internationale Organisationen: wie eine Politik, eine Institution oder ein Risiko wahrgenommen wird, von wem, und wie weit diese Wahrnehmung vom Befund entfernt ist.

    Regierungen

    Periodische Beobachtung der Politikwahrnehmung und schnelle Messung in Krisenzeiten.

    Die beauftragte Arbeit bleibt beim Auftraggeber; sie wird nicht unter dem Namen des Instituts veröffentlicht.

  2. Private Institutionen und Personen

    Unternehmen — Wie eine Branche, ein Unternehmen oder eine Entscheidung von Kunden, Beschäftigten oder der Öffentlichkeit wahrgenommen wird — und wo innerhalb einer Organisation wahrgenommene und tatsächliche Mehrheiten auseinandergehen.

    Stiftungen, NGOs und Universitäten — Evidenz für Programme und Advocacy, die der Prüfung standhalten muss: Ausgangs- und Folgemessung, vergleichbar angelegt und auf Wunsch veröffentlicht.

    Personen des öffentlichen Lebens — Wie eine Person wahrgenommen wird, gemessen daran, wie sie glaubt, wahrgenommen zu werden. Eine Messung, keine Botschaft: das Institut berät nicht in Fragen der Überzeugung.

Die beauftragte Arbeit

  1. Was beauftragt werden kann

    Eine Auftragsstudie — Eine Frage, in messbaren Begriffen definiert. Das Instrument baut auf dem Messrahmen des Instituts auf; die Feldarbeit läuft nach dem veröffentlichten Ethikprotokoll; der Auftraggeber erhält einen Bericht mit beigefügter Methodennotiz.

    Ein Tracker — Dieselben Indikatoren, in festen Abständen gemessen — damit Bewegung ein Befund ist und kein Eindruck.

    Beratung und Briefing — Eine Lesung der Ergebnisse hinter verschlossenen Türen — was die Zahlen tragen und was nicht — für Vorstände, Kabinette und Führungsteams.

    Methodentransfer — Schulung des eigenen Teams des Auftraggebers, das Instrument zu führen; Design und Analyse prüft das Institut.

  2. Eigentum

    Die Befunde des Auftraggebers — Gehören dem Auftraggeber. Sie werden nur auf dessen Wunsch veröffentlicht.

    Die Methode — Ist die des Instituts und bereits öffentlich. Ein Auftragsergebnis lässt sich immer an einem veröffentlichten Standard prüfen — das macht es beauftragenswert.

    Das Programm des Instituts — Bleibt frei zugänglich und wird von keiner Partei finanziert, die ein Interesse an seinem Ausgang hat.

    Das Register — Einmal jährlich veröffentlicht das Institut Zahl und Art der abgeschlossenen Aufträge, aggregiert. Auftraggeber werden nur mit Zustimmung genannt.

    Das Institut übernimmt keine Überzeugungsarbeit, keine Wahlprognosen und keine Studie, deren Frage auf ein vorbestimmtes Ergebnis hin formuliert ist.

Wie es abläuft, wie es beginnt

  1. 01

    Design

    Frage und Instrument werden vor jeder Feldarbeit schriftlich festgelegt. Der Auftraggeber gibt das Instrument frei; der wissenschaftliche Beirat prüft es nach demselben Maßstab wie die eigenen Studien des Instituts.

  2. 02

    Feld

    Die Feldarbeit folgt dem veröffentlichten Protokoll — informierte Einwilligung, Anonymisierung bei der Erhebung, KVKK und DSGVO. Daten auf Personenebene verlassen das Institut nie. Weder an die Öffentlichkeit noch an den Auftraggeber.

  3. 03

    Übergabe

    Bericht, Methodennotiz und aggregierter Datensatz, gemeinsam übergeben. Standardmäßig vertraulich.

Mit der Frage schreiben, nicht mit einem Briefing: ein Absatz dazu, was in Erfahrung gebracht werden soll und wer die Population ist. Das Institut antwortet mit einer Scoping-Notiz — ob die Frage messbar ist, wie, mit welcher Stichprobe, in welcher Zeit und zu welchen Kosten.