Arbeitspapier
Wie der Abstand zwischen öffentlicher Überzeugung und Evidenz redlich gemessen wird — und die häufigsten Fallstricke.
Eine Wahrnehmungslücke ist der gemessene Abstand zwischen dem, was eine Öffentlichkeit über eine Größe glaubt, und dem, was der beste verfügbare Indikator dazu sagt. Dieses Arbeitspapier prüft die wichtigsten Ansätze zur Messung solcher Lücken und die Entwurfsentscheidungen, von denen die Redlichkeit der Messung abhängt.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Fallstricken: Frageformulierungen, die Schätzfehler ohne Bezug zur Überzeugung erzeugen; Indikatorwahlen, die die Lücke schönen oder aufblähen; Aggregationen, die verbergen, wer die Fehlwahrnehmung tatsächlich trägt; und Ländervergleiche, die Unterschiede der zugrunde liegenden Indikatoren ignorieren.
Es schließt mit der Prüfliste, die das Institut auf seine eigenen Lückenmessungen anwendet, damit Lesende jedes künftigen IRISP®-Befundes überprüfen können, dass jeder Fallstrick behandelt wurde.
IRISP (2026). Wahrnehmungslücken: Ansätze und Fallstricke. IRISP Arbeitspapier. https://irisp.org/de/publikationen/perception-gaps-measurement/
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